Schulpartnerschaften

„Ausland ist genial.“

Andere Kulturen kennenlernen, fremde Sprachen sprechen, anderen Menschen begegnen – das bedeutet Ausland. Um diese Erfahrungen möglich zu machen, bietet die Leibnizschule eine Vielfalt an Austauschmöglichkeiten an.

England
Eine Möglichkeit, das Ausland zu erleben, bietet die Sprachschule in Scarborough an der Nordküste Englands in der Nähe von York. Seit über zehn Jahren pflegt die Leibnizschule den Kontakt zu dieser Einrichtung. Der Austausch wird nur für Einzelpersonen angeboten. Schüler der Jahrgangstufen 8-11 können 2-3 Wochen lang Sprachkurse belegen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Schuljahr in der gleichen Gegend zu verbringen. In beiden Fällen wird die Unterbringung durch Familien garantiert; beim einjährigen Austausch besucht man allerdings das Sixth Form College, ein Oberstufengymnasium.

Alexandra May und Susannah Reins, 11c

Irland
Ab der neunten Klasse können Schülerinnen das englischsprachige Ausland  auch durch den Austausch mit Limerick, Irland erleben. Die Ansprechpartnerin Frau Hahn vermittelt den Kontakt zur Mädchenschule; der Rest der Organisation liegt in der Hand der Schülerinnen. Dieser Individualaustausch kann nur in den Ferien der Irinnen stattfinden, da während der Unterrichtszeit Irisch/Keltisch gesprochen wird. Die Entscheidung, ob die irische Austauschpartnerin auch nach Deutschland kommt, hängt von den betroffenen Schülerinnen ab.

Alexandra May und Susannah Reins, 11c

Israel
Seit 2014/15 bietet die Leibnizschule unter dem Motto „explore and more“ einen Israelaustausch an. Die israelische Partnerschule ist die „Sisters of Nazareth School“ in Haifa im Norden Israels. Die Sisters of Nazareth School ist eine christlich-arabisch geprägte Schule unter Trägerschaft des katholischen „Sisters of Nazareth“ Ordens. Christliche und muslimische Schüler besuchen die Schule.

2015 hatten jeweils zwölf Schüler von israelischer und deutscher Seite erstmals die Möglichkeit, das andere Land und die andere Kultur kennenzulernen. Die deutsche Gruppe ging in der letzten Januarwoche auf die Reise nach Israel, um dort sehr gastfreundlich und herzlich für eine Woche von den Gastfamilien aufgenommen zu werden. Auf dem vielfältigen Programm standen Besuche von Haifa, Jerusalem, Tel Aviv und Nazareth, Baden im Toten Meer, ein Tag am See Genezareth und viele Abende in den Familien. Frau Schmidt und Herr Seichter, die neben Frau Kampe und weiteren Kollegen an der Planung und Organisation des Austauschs beteiligt waren, begleiteten die deutsche Gruppe nach Israel.
Die Möglichkeit, die Gastfreundschaft zurückzugeben, bestand im Mai 2015. Ebenfalls für eine Woche kamen die Israelis nach Deutschland zu ihren Gastfamilien und konnten Wiesbaden, Frankfurt und Strasbourg kennenlernen. Außerdem haben sie unsere Schule kennengelernt und am Point Alpha die Reste der deutsch-deutschen Grenze gesehen.

Dieser Austausch soll in Zukunft weitergeführt werden und eine Freundschaft zwischen der Leibnizschule und der Sisters of Nazareth School aufbauen.
Voraussetzungen für eine Teilnahme sind gute Englischkenntnisse, der Wille eine neue Kultur kennenzulernen, Motivation sich mit den Problematiken in Israel und im Nahen Osten zu beschäftigen und Lust, Freunde in Israel zu finden.
www.sonschool.com > (Website der israelischen Schule, größtenteils auf Arabisch)

Weitere Informationen zum Israel-Austausch 2015 >

Simon Ferel, 9d

Frankreich
Überdies besteht für alle Schüler der siebten Klassen, die Interesse an der französischen Kultur und Sprache haben, die Möglichkeit  eine Reise nach Lyon zu unternehmen.  Grundvoraussetzungen an einer Teilnahme sind die Kommunikationsbereitschaft und die Offenheit gegenüber anderen Menschen. Frau Califice auf deutscher Seite und die Französin Frau Moulin organisieren  jedes Jahr einen Austausch mit vielseitigen Stadttouren, die den Teilnehmern facettenreiche Eindrücke über die Gastregion vermitteln. Das Programm wird immer abwechslungsreich gestaltet. Dieses Jahr wurde zum Beispiel ein Ausflug in den Hessenpark unternommen, damit Franzosen und Deutsche sich näher kennenlernen konnten. „Für die Franzosen war besonders interessant, Näheres über die traditionelle Fachwerkbauweise zu lernen(…) In Kleingruppen aufgeteilt, durften die Franzosen Seile drehen, Steine klopfen oder einen kleinen Teppich am Webstuhl selbst herstellen. Die Deutschen haben ein „Festtagsmahl“ selbst zubereitet und verkostet, den sogenannten Leineweber (Bratkartoffeln in Eierkuchenteig mit Schnittlauch).“ (Regina Kampe).
Um die gemeinsame Zeit ausklingen zu lassen, wurde eine ‚soirée amicale‘ veranstaltet, ein bunter Abend mit musikalischer Begleitung.
Wer für längere Zeit ins frankophone Ausland möchte, plant einen solchen Aufenthalt am besten für die Klasse 10 (E-Phase). Das Brigitte-Sauzay-Programm bietet die Möglichkeit, einen „Correspondant“ zu finden und einen kostengünstigen Austausch zu organisieren. Das Prinzip beruht auf Gegenseitigkeit: Der Leibnizschüler verbringt mindestens 56 Tage in der Gastfamilie und nimmt dafür den Partner genauso lange auf. Sprachlich und landeskundlich am meisten lernt man, wenn man in etwa ein halbes Jahr im Gastland lebt und in die Schule geht. Dann klappt es sicherlich besonders gut mit dem Leistungskurs Französisch! Nähere Informationen gibt es über die Internetseite des Deutsch-Französischen Jugendwerks (dfjw.org) oder bei Frau Hahn oder Frau Kampe.

Alexandra May und Susannah Reins, 11c

USA
Der Austausch mit einer Partnerschule in den USA stößt bei vielen Schülern auf großes Interesse. So bemühte sich Frau Monika Hahn um eine Verbindung mit einer amerikanischen Schule. Nach anfänglichen Schwierigkeiten überhaupt eine Partnerschule zu finden, ergab sich der Kontakt mit der Haddonfield Memorial Highschool in New Jersey. Die zentrale Lage ist ideal für Stadtbesichtigungen geeignet. Eine Gruppe von ca. 25 Schülern nimmt für zwei Wochen als „Botschafter für Deutschland“ am Austausch teil. Dies beinhaltet nicht nur den einwöchigen Aufenthalt in amerikanischen Gastfamilien, sondern auch eine zweitägige Rundreise nach New York und drei Tage Washington DC. In der ersten Woche lernen die Schüler die unterschiedlichen Schulformen kennen, so zum Beispiel die Mittelstufenschule und die Oberstufenschule. Dabei nehmen sie auch am Unterricht teil, um einen Einblick in das Schulleben zu erhalten.
Schulleistungen sind kein Kriterium für eine Beteiligung am Austausch; FREUNDLICHKEIT und GUTES BENEHMEN werden großgeschrieben.

Der geringe Stellenwert der deutschen Sprache in den USA bedingt die oft kleine Anzahl an amerikanischen Austauschpartnern. Es ist also möglich, dass gegenüber 25 deutschen Schülern lediglich elf Amerikaner am Rückaustauch teilnehmen. Um die schöne Zeit ausklingen zu lassen, wird die letzte Nacht vor dem Heimflug noch einmal in den Gastfamilien verbracht. Frau Monika Hahn, die Organisatorin des Projekts, sowie Frau Christa Schwentick, die begleitende Lehrerin, investieren viel Zeit und Arbeit in die Planung und wünschen sich eine schöne, erlebnisreiche Zeit  mit den Schülern. Den Kontakt nach Amerika zu halten ist ein sehr wichtiger Punkt, da nur wenige Schulen das Privileg genießen, in Kontakt zu einer amerikanischen Partnerschule zu stehen.
Der Austausch wird für die Schüler der 11. Klasse (Q1/2) angeboten.

Allen Schülern, die ihre Sprachkenntnisse verbessern, neue Freunde finden und unvergessliche Erfahrungen sammeln wollen, wird die Teilnahme an einem dieser Angebote empfohlen – denn „Ausland ist genial!“ (Monika Hahn)

Alexandra May und Susannah Reins, 11c


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