Computerkurs der 7. Klassen

Ohne Zweifel ist der Computer als Medium und Werkzeug inzwischen selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags sowie in Studium und Beruf unverzichtbar. Obwohl viele Jugendliche durch spielerische Anwendungen glauben, Computer zu beherrschen, fehlen häufig systematische Zugänge und Kenntnisse in bestimmten Bereichen. Um diese den Schülerinnen und Schülern in einem angemessenen Alter zu vermitteln, ermöglicht die Leibnizschule seit dem Jahr 2000 deshalb regelmäßig in Zusammenarbeit mit einem externen Fachanbieter die Teilnahme an einem Computerkurs im Umfang von 30 Schulstunden. Das dahinter stehende Konzept wurde auf Initiative der Elternschaft in einer Arbeitsgruppe aus Eltern, Lehrkräften und Schülern entwickelt und im Laufe der Jahre an die Bedürfnisse angepasst. Die positiven Erfahrungen und Rückmeldungen bestärken uns, auch im kommenden Jahr wieder einen Kurs für die Jahrgangsstufe 7 anzubieten.

Der Kurs findet auf zwei Wochen verteilt mit je drei Stunden am Tag statt. Dadurch steuern alle Fächer die Stunden einer Woche bei, so dass kein Fach besonders belastet wird und die Inhalte nicht zerrissen werden. Zudem werden Zeitverluste durch Auf-/Abbau bzw. Wechsel vermieden. Den Lehrgang führen auf Computerkurse spezialisierte, erfahrene Kräfte einer Fachfirma durch. Würden wir einen solchen Kompaktkurs durch die wenigen Informatik-Lehrer der Leibnizschule anbieten, so müsste der Unterricht dieser Lehrkräfte in anderen Klassen, insbesondere im Fach Mathematik, über mehrere Wochen vertreten werden bzw. ausfallen. Den Kurs am Nachmittag nach dem Pflichtunterricht anzusetzen, verbietet sich aus naheliegenden pädagogischen Gründen.

Jeder Schüler arbeitet während des Kurses mit einem schuleigenen Laptop. Die Geräte werden an ein von der Firma installiertes pädagogisches drahtloses Netz angebunden. Die Durchführung finanzieren die Eltern durch eine Teilnahmegebühr, die gemessen am Angebot vergleichsweise gering ist. Weitere Details hierüber finden Sie in den folgenden Abschnitten. Über Anmeldeverfahren und Zahlungsmodalitäten werden Sie noch informiert.

1. Kurskonzept und Inhalte
Die Randbedingungen für die Auswahl der Inhalte des Kurses haben sich seit dem Anfangsjahr 2000 verändert: Die Kinder besitzen inzwischen durch den Umgang mit Computern oder computerähnlichen Geräten zumindest grundlegende Kenntnisse über die Nutzung von Betriebssystemen und beherrschen in der Regel eine Textverarbeitung zumindest für den Eigenbedarf. Die Nutzung des Internets und der Bereich „Präsentation“ haben enorm an Bedeutung gewonnen. Tabellenkalkulationen werden  auf vielen Feldern eingesetzt, sind aber nicht so leicht intuitiv selbst erlernbar wie Schreibprogramme.

Der Kurs soll daher
-   den Jugendlichen Grundlagen von Tabellenkalkulationen und Präsentationsprogrammen vermitteln,
-   sie in die Lage versetzen, Internetrecherchen sinnvoll durchzuführen, Gefährdungen durch die Nutzung des World Wide Webs zu kennen und zu wissen, wie man diese vermeidet und
-   die Schüler befähigen, einfache Programmanwendungen selbständig auszuführen und sich mit fortgeschrittenen Anwendungen selbst vertraut zu machen.

2. Durchführung ,Trägerschaft und Finanzierung
Der Computerkurs wird von einem bewährten Coach der Ausbildungsfirma Signum professionell durchgeführt. Sie ist erfolgreich seit 2010 mit der Durchführung des Kurses betraut.
Nach Abschluss des Lehrgangs erhalten die Schüler bei einer festlichen Veranstaltung mit Beispielpräsentationen in der Aula einen Computerführerschein.
Träger des Kurses ist der Förderverein der Leibnizschule.
Die Kosten für die Teilnahme an dem Kurs betragen pro Schüler 90 € und werden von den Eltern an den Förderverein überwiesen. Dieser bezahlt die Rechnung über die Kosten, die der Firma Signum für die Abwicklung des Kurses entstehen.
Im Preis sind Personal- sowie Materialkosten enthalten.
Die Teilnahme an dem Kurs ist freiwillig. Die Kosten von 90 € pro Schüler können jedoch nur eingehalten werden, wenn mindestens 90% der Schüler aus jeder Klasse teilnehmen. Finanzielle Probleme dürfen kein Hinderungsgrund für die Teilnahme sein – Eltern können sich in diesem Falle vertraulich an Klassenleitung, Schulleitung oder Elternbeirat wenden. Spenden und Zuwendungen von Sponsoren sind willkommen. Sollten die Anmeldezahlen zu gering sein, findet kein Kurs statt, um eine zu hohe Belastung pro Teilnehmer zu verhindern. Dieser Fall ist bislang noch nicht eingetreten.

3. Ausstattung
Für die Dauer des Kursunterrichtes wird jedem Schüler ein Notebook (Industriestandard, Betriebssystem Windows7) zur Verfügung gestellt, auf dem die notwendige Software zum Kurs installiert ist. Alle Notebooks sind miteinander vernetzt und haben Zugang zum Internet.

4. Zeitrahmen
Die Durchführung des Kurses ist in den vier Wochen vor den jeweiligen Osterferien vorgesehen. Der Kurs dauert 30 Schulstunden (à 45 Minuten). Die nachstehende Tabelle zeigt eine mögliche Verteilung der Stunden auf die einzelnen Klassen.

Stunde 1. Woche 2. Woche 3. Woche 4. Woche
1. – 3.
(8:00 – 10:35 Uhr)
Klasse 7a Klasse 7b Klasse 7c Klasse 7d
4. – 6.
(10:50 – 13:10 Uhr)
Klasse 7b Klasse 7a Klasse 7d Klasse 7c

 

5. Beteiligung von Lehrern der Leibnizschule
Im Bedarfsfall unterstützen die nach Stundenplan eingeteilten Lehrkräfte die Kursleitung.

Georg Lehr, Fachbereichsleiter III


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