Mineralogie

Was macht man eigentlich im WU-Mineralogie? Wer darf mitmachen? …

Johanna:
Das Tatenfeld in dem wir uns bewegen ist vielfältig. An manchen Tagen setzen wir die Gestaltung der mineralogischen Sammlung fort. Diese Sammlung besteht aus vielen alten Gesteinen und Mineralien (teils von 1920), die von uns gereinigt, sortiert, bestimmt, beschriftet und aufgeräumt werden. Damit keine Langeweile aufkommt machen wir auch Experimente. Wir planen demnächst Blitzkristalle und Wärmekissen herzustellen. Außerdem sind wir für die Gestaltung einer Vitrine im 1. Stock zuständig. Damit sich auch andere Schüler mit diesem Themengebiet vertraut machen können. Vor jeden zweistündigen Treffen ist die Neugier groß, was wir heute machen.

Jana und Selina:
Unsere Kupfersulfatpentahydrat-Kristalle sind echt gigantisch geworden. Es war schwierig die Versuchsbedingungen optimal zu wählen. Teilweise haben sich die Impfkristalle wieder aufgelöst, weil wir ein Konzentrationsgefälle hatten. Wir würden uns freuen, wenn einige von euch vorbei schauen würden und wir mit euch interessante Erfahrungen sammeln könnten.

Lara:
Mein erster Beweggrund war, dass ich mit dem WU-Mineralogie die zwei Leerstunden zwischen Schule und Orchester abdecken und etwas Sinnvolles machen konnte. Obwohl ich kein Orchester mehr habe, habe ich den WU nicht abgewählt, weil es einfach Spaß macht ihn zu besuchen. Es ist immer schön die vielen Mineralien in der mineralogischen Sammlung zu studieren.

Maxi:
Ich bin, wie einige Andere auch, schon das dritte Jahr dabei. Der WU-Mineralogie hat bisher sehr viel Spaß gemacht und ist eine sehr hilfreiche Wissensergänzung für den Chemieunterricht. Ich denke, dass sehr viele Schüler gar nichts vom WU-Mineralogie wissen. Allerdings finde ich es gut, dass wir so eine überschaubare Gruppe sind. Im Moment sind wir 12 Schüler.

Dr. S. Göbel:
Die Mineralogie verbindet Chemie, Physik, Materialwissenschaften und Geologie miteinander. Im Vordergrund stehen die Eigenschaften von Gesteinen und Mineralien. Hierzu betrachten wir die Bausteine und Atomsorten, die Bindungstypen und Stoffklassen, sowie die Struktur von Verbänden und Wechselwirkungen. Warum ist zum Beispiel der Graphit weich im Gegensatz zu Diamant? Gibt uns die Gitterenergie eine Erklärung, warum der Halit nur würflig kristallisiert? Warum kristallisieren Festkörper in regelmäßig angeordneten dreidimensionalen Gittern?
Der WU findet zweistündig einmal die Woche im Chemiehörsaal und in der mineralogischen Sammlung der Leibnizschule statt. Teilnehmen dürfen Schülern der Klasse 8/9/10. Man darf also drei Jahre teilnehmen, muss es aber nicht. Im Gegensatz zum Unterricht gibt es hier natürlich keine Tests oder Arbeiten. Also eine gute Möglichkeit unbefangen zu fragen, was zum Beispiel das Teilchenmodell eigentlich soll und ob man den Begriff Sättigung ignorieren kann.

Ihr seid neugierig geworden und überlegt im nächsten Schuljahr den WU-Mineralogie zu besuchen? Dann kommt jetzt einfach schon einmal unverbindlich vorbei und verschafft euch einen Einblick. Im Moment treffen wir uns: Mittwoch 13.35 -15.00 Uhr im Chemiehörsaal oder in der mineralogischen Sammlung im Keller (Kinogang).

Andreas K., Arkady M., Buket Y., Henrik S., Johanna L., Jana S., Lara R., Luise K., Maryam S., Maxi N., Markus K., Selina B. und Dr. S. Göbel


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