Geschichte

Es war einmal…
Das Fach Geschichte an der Leibnizschule

DIGITAL CAMERAIn der siebten Klasse beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler erstmals „professionell“ mit dem Fach. Was ist Zeit? Haben Asterix und Obelix wirklich gelebt? Warum stank Ludwig XIV. Aus dem Mund? Diese und andere Fragen bewegen unsere Schülerinnen und Schüler.

Abgesehen vom normalen Unterricht sind Unterrichtsgänge beliebt. Ziele sind u.a. Stolpersteine, das Mahnmal „Alte Synagoge“ und (Krieger-)Denkmale in Wiesbaden.

An Wandertagen besuchen Schülerinnen und Schüler der Leibnizschule außerschulische Lernorte wie den Hessenpark, die Saalburg und die sichtbaren Reste des nahegelegenen Limes. Auch eine Fahrt zum „Point Alpha“ an der ehemaligen innerdeutschen Grenze steht mitunter auf dem Programm.

In der E-Phase steht das Methoden- und Kompetenztraining im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, im Verlauf des Unterrichts intensives Quellenstudium zu betreiben und den Umgang mit den Operatoren, d.h. mit den Arbeitsanweisungen in Klausuren zu üben. Gleichzeitig lernen Sie, längere Texte und andere Dokumente zielgerichtet und effektiv zu bearbeiten.

100_2053Die E-Phase erlebt außerdem zwei Zeitzeugengespräche: Am Schuljahresanfang werden, so lange noch möglich, Überlebende des Holocausts aus Polen an die Schule eingeladen. Diese sprechen mit den Schülerinnen und Schülern über das Erlebte und beantworten Fragen. Zum Halbjahreswechsel steht ein weiteres Zeitzeugengespräch auf dem Plan, diesmal mit einem Opfer der Staatssicherheit der DDR. Auch hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Am Ende der E-Phase steht die Berlinfahrt auf dem Programm, bei der neben kulturellen auch historische Themen auf dem Programm stehen, so z.B. der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemaliges Gefängnis der Staatssicherheit) sowie die Reste der Berliner Mauer an der Bernauer Straße und am Checkpoint Charlie.

Auch der Jahrgang Q3 steht im Fokus. Am ersten Schultag wird für die Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs alljährlich ein Film mit historischem Bezug im Leibnizkino gezeigt.

DIGITAL CAMERAAußerdem fährt der gesamte Jahrgang im Januar nach Bonn zum Haus der Geschichte. Abgesehen von einer Führung durch das Museum erhalten die Schülerinnen und Schüler weitere Einblicke, z.B. in die Karikaturensammlung des Hauses der Geschichte, ins Beethovenhaus, ins Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, in den Kanzlerbungalow, ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder in die Stadt Bonn bei einer Stadtführung.

Ein besonderer Höhepunkt ist es, wenn im Leistungskurs Geschichte eigene Forschungen betrieben werden. So geschehen im Zusammenhang mit den Stolpersteinen der Familie Berger. Die Schülerinnen und Schüler haben im Hessischen Hauptstaatsarchiv versucht, die Geschichte der von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Familie Berger in Wiesbaden zu rekonstruieren. Ergebnis dieser Arbeit war ein Erinnerungsblatt, das mit Unterstützung des Aktiven Museums Spiegelgasse erstellt wurde. Bei der Verlegung der Stolpersteine in der Sonnenberger Straße haben die Schülerinnen und Schüler vor großem Publikum ihre Arbeit vorgestellt.

Regina Kampe
Fachsprecherin Geschichte

Bildunterschirften:
1. Foto: Entwurf eines Erinnerungsblattes und Verlegung von vier Stolpersteinen
2. Foto: Exkursion zum „Point Alpha“ an der ehemaligen innerdeutschen Grenze mit dem Jahrgang 9
3. Foto: Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn mit dem Jahrgang 12


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